Spielgerät: Klettergerüst streichen

Klettergrüst aus kesseldruckimprägnierten Holz
Klettergerüst KDI
Spielgerät im Garten – also ein Klettergerüst, Holzschaukel oder Spielturm wird mit Farbe noch viel schöner. Mit welchen Farben soll man nun so ein Spielgerät streichen? Hier ein paar Tipps zur richtigen Auswahl von Holz und Holzlasur. Die Fotos zeigen ein Klettergerüst, das mit der H2-Lasur von Natural Naturfarben gestrichen wurde.

Holzschutz fängt bei der Holzauswahl an

Meistens werden die Garten-Spielgeräte in fertigen Bausätzen angeboten. Folgende Hölzer werden angeboten:

  • Robinie – ein heimisches Holz mit der höchsten Resistensklasse – sehr zu empfehlen
  • Kastanie – sehr gute Eigenschaften, wird nicht oft angeboten
  • Lärche – das beste Nadelholz für Spielgeräte
  • KDI-Holz – kesseldruckimprägnierte Kiefer oder Fichte – preisgünstig aber mit Fungizidsalzen belastet
Klettergerüst streichen mit H2-Lasur - erster Anstrich
H2-Lasur erster Anstrich

Unbehandelte und nicht imprägnierte Robinie oder Lärche sollte man dem KDI-Holz vorziehen. Wenn möglich heimisches Holz kaufen, das unter 18% Holzfeuchte hat. Frisch behandeltes, kesseldruckimprägniertes Holz kann sehr feucht sein und braucht noch ein paar Wochen Trocknungszeit, bis man es streichen kann.

Umwelt schonen

Fungizide und Biozide – also Imprägnierungen gegen Pilze und Käfer – belasten die Umwelt. Diese Gifte werden im Außenbereich durch den Regen ausgewaschen. Bei einem Klettergerüst, bzw. Spielgerät haben solche Gifte nichts verloren und in der Gartenerde auch nicht. Lieber auf einen möglichen Schutz verzichten, als sich irgendwelchen Gefahren aussetzen. Das Spielalter der Kinder wird das Klettergerüst auch ohne solche Anstriche überleben.

Holz streichen mit Naturfarben: H2-Lasur

Natural Naturfarben bietet mit der neuen H2-Lasur eine konsequent ökologisch ausgerichtete Holzlasur an. Pflanzliche Naturharzöle werden in Wasser gelöst und mit Farbpigmenten vermischt. Das Ergebnis ist ein nachhaltiger Oberflächenschutz für das Holz. Später kann das Holz problemlos wieder in den Naturkreislauf eingegliedert werden. Es gibt 22 Farben die gerade für Spielgeräte sehr schöne Effekte ermöglichen.

H2-Lasur - zweiter Anstrich auf Klettergerüst
H2-Lasur zweiter Anstrich

Ölen statt Versiegeln

Das Motto der Natural Naturfarben ist auch bei der neuen H2-Lasur voll erfüllt. Die Naturöle deckeln das Holz nicht zu. Die Naturöle mit dem hohen Festkörperanteil ziehen tief in das Holz ein und verfestigen den Untergrund. Die Farben sind mehr im Holz als auf dem Holz. Die natürliche Oberfläche bleibt erhalten und das Holz kann atmen. Besonders bei KDI-Holz ist dies ein wichtiger Aspekt.

Einfaches Nachstreichen

Für die H2-Lasur von Natural braucht es keinen direkten Zwischenschliff. Es reicht ein Abziehen mit dem Schleifvlies. Dadurch werden aufgestellte Fasern gebrochen, die Oberfläche etwas mattiert. Dann kann die Holzlasur auf den Altanstrich aufgetragen werden. So ist ein späteres Nachpflegen recht einfach. Die Farbschicht blättert und splittert nicht ab.

h2-Lasur - die Holzlasur von Natural Naturfarben - Farbkarte
H2-Lasur – die Holzlasur von Natural Naturfarben

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Kommentare

5 Kommentare zu „Spielgerät: Klettergerüst streichen“

  1. Cornelia W.-K.

    Kann man die .Lasur auch auf naturbelassenem Fichtenholz verwenden, oder sollte dieses vorher imprägniert werden. Mit Bläueschutz oder sonstigem behandelt werden?

    1. Frank

      Man kann die H2-Lasur ohne eine Imprägnierung verwenden. Unbehandeltes Fichtenholz neigt bei den heutigen Lieferqualitäten zu Bläuepilz. Biozide, bzw. Fungizide im eigenen Garten sollten jedoch keine Anwendung finden. Diese Gifte waschen sich mit der Zeit aus und belasten den Boden. Die Bläue stört natürlich am stärksten bei hellen Lasurfarben. So wäre die natürlichste Abhilfe, wenn man sich für dunklere Lasurfarben entscheiden könnte und den Bläuepilz bewusst in Kauf nimmt.

    1. Frank

      Danke für das Lob vom Blog kinder-stelzenhaus.com. Die Infos über Stelzenhäuser finde ich hilfreich. Ein wenig ausführlicher könnten die Ausführungen über Nachhaltigkeit sein. Z.B. die Holzauswahl (kein KDI – Alternative: naturbelassene Lärche, Robinie) und natürlich die Wahl von Naturfarben. Hier ein Tipp für einen Sandkasten.

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