Schutz und Pflege mit der Natur — Info-Blog zum Thema Naturfarben

Parkettöl mit DIBt-Zulassung

Parkettböden, bzw. Holzfußböden müssen die DIN EN 14342 erfüllen und benötigen eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung durch das DIBt. Parkettöl von Natural Naturfarben hat die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung der DIBt
Dies gilt auch für die Beschichtungs- bzw. Behandlungsstoffe. Also auch für das Parkettöl von Natural Naturfarben. Die Zulassung soll dem Gesundheitsschutz dienen und die Verwendbarkeit nachweisen. Die Zulassung prüft das Deutsche Institut für Bautechnik in Berlin.

Parkettöl war bereits ausreichend getestet und zertifiziert

Das DIBt untersucht u.a., ob die Inhaltsstoffe gesundheitlich keine Probleme bereiten. Schwerpunkt dabei sind die flüchtigen organischen Bestandteile (VOC).

Nun hat das Parkettöl von Natural Naturfarben schon so manche Prüfung durchgemacht. Z.B. den EN 71-3 Test – das ist der sogenannte Speichel- und Lecktest. Es dürfen keine Gifte von dem mit Parkettöl behandelten Holz auf den Speichel des lutschenden Kindes übergehen. Dabei unterschritt das Parkettöl bei dem Test des Fresenius-Instituts nicht nur die möglichen Grenzwerte von Schadstoffen – es waren einfach keinerlei Schadstoffe nachzuweisen.

Auch das DIBt hatte nun nichts gegen das Parkettöl auszusetzen. Öko-Test bisher auch nicht. Allerdings sehen wir mit Sorge, dass sich die Prüfkriterien immer mal wieder ändern – je nach Meinungswetter- und Interessenlage kommt da der eine oder andere natürliche Rohstoff in Verruf. Zitrusterpene z.B. – oder auch Kobaltsalz – Borax ist schon länger nicht mehr salonfähig. Dafür dürfen dann Stoffe wie Butanonoxim = Methylethylketoxim, Isothiazolinonderivate, Isocyanate oder gar Topfkonservierer unbedarft in der Suppe schwimmen -je nach dem wer nach welchen Kriterien testet und wer testen lässt.

Parkettöl mit Weißpigment

Parkettöl mit Weißpigment

Das Parkettöl soll Parkettöl bleiben

Gänzlich kann sich Natural in der Herstellung von dem Parkettöl nicht verbiegen. So werden weiterhin die Naturharze mit Orangenschalenöl gelöst. Es werden auch weiterhin kurzkettige Isoaliphate für die Verdünnung der Naturöle eingesetzt. Dadurch ist das Parkettöl nicht „VOC-free“. Andere sind es, da sie langkettige einsetzen. Der Kunde wird einfach über längere Zeit der Verdunstung der Verdünner ausgesetzt – dafür fallen sie nicht mehr in die VOC-Kriterien. So etwas wollen wir nicht mitmachen. Das Parkettöl würde in der Qualität leiden, der Kunde müsste länger auf einen trockenen Holzboden warten und der Geruch von dem nicht abbindenden Leinöl würde sich verändern.

DIBt-Zulassung eine deutsche Erfindung

Gleichzeitig fragt man sich, warum nach einer EN 71-3 noch diese DIBt-Prüfung nötig ist. Das Parkettöl ist nun seit zig Jahren schon bewährt im Einsatz. Die DIBt-Zulassung für das Parkettöl benötigt nur das DIBt. Die Schadstofffrage war vorher schon geklärt und die Verwendbarkeit haben Parkettleger, Zimmermänner und Schreiner schon an vielen Objekten bewiesen.

Es wurde viel Geld, Zeit und Kraft für diese DIBt-Prüfung investiert. Für die Sicherheit des Endverbrauchers? – eigentlich nicht. Wichtig war nur, dass der Handwerker keine Gewährleistungsprobleme bekommt, wenn er das Parkettöl verarbeitet. Je kleiner der Hersteller ist, umso schlechter verteilen sich solche Fixkosten auf sein Produkt. Manche Hersteller aus dem umliegenden Ausland verzichten sogar auf ein Angebot in Deutschland, da sie sich diesen zusätzlichen Auflagen nicht mehr stellen wollen. Insofern schottet diese DIBt-Prüfung ein wenig den deutschen Markt vor Importen ab.

Da ist sie nun. Die allein in Deutschland zählende und vom Deutschen Institut für Bautechnik bestätigte deutsche Zertifizierung. Für alle die sie als Nachweis für ihre Arbeit mit dem Parkettöl benötigen gibt es das Parkettöl-Zertifikat auch als Download.

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