Schutz und Pflege mit der Natur — Info-Blog zum Thema Naturfarben

Teakholz Gartenmöbel: Vergrauung entfernen und Ölen

Die allmähliche Vergrauung der Holzoberfläche von Teakholz (auch als graue Patina bekannt) ist ein natürlicher Vorgang. Im Freien stehende Gartenmöbel sind in der Regel Bewitterung und UV-Licht ausgesetzt. Besteht der Wunsch vergrautes Teakholz-Gartenmöbel zu entgrauen und zu pflegen sollte man das Holz reinigen und ölen.

Was ist beim Entgrauen von Teakholz zu beachten? Wie kann man Teak-Möbel mit Öl hochwertig pflegen? Wie lassen sich beim Ölen und Entgrauen Flecken auf dem Holz der Teak-Gartenmöbel vermeiden?

Antwort von Natural Naturfarben:

Engtrauung von Teakholz
Bei der Entgrauung von Teakholz geht es eigentlich um eine kräftige Reinigung. Die im Handel befindlichen „Entgrauer“ sind nichts anderes als kräftige Seifen mit einer hohen Alkalität, bzw. mit Oxalsäure – was ein Auslaugen und damit ein Aufhellen des Holzes mit sich bringt. Gerade dieser Bleicheffekt ist aber nicht immer gewollt. Das Holz verliert dadurch eher seine Eigenfarbe.

Natural verwendet für die Reinigung der Teak-Möbel den Intensivreiniger der ausschließlich natürliche Rohstoffe enthält. Mit dem speziellen Pflegeschwamm (grüne Seite verwenden) wird das Holz damit kräftig abgeschrubbt, danach mit Wasser neutralisiert. Danach lässt man das Holz ausreichend trocknen.

Mit einem Schleifvlies wird nun die Oberfläche geglättet und anschließend gibt es zwei Behandlungsmöglichkeiten: Mit Teaköl oder mit dem Terrassenöl.

Ölen von Teakholz
Das farblose Teaköl mit Naturharzen dringt tief in die Oberfläche ein. Es ist sehr exakt auf die Eigenart von Teakholz abgestimmt. Sollte, der Grauschleier nicht behandelt worden sein, dann wird die Oberfläche eher zu einem sehr dunklem Braun neigen. Wenn die Oberfläche gereinigt wurde, dann erhält man wieder die kräftige natürliche Farbe von Teakholz.

Durch das Teaköl ist das Holz ausreichend vor Verschmutzung geschützt. Auch Wasserflecken können nicht tief eindringen und lassen sich leicht entfernen – sofern überhaupt welche entstehen. Bei Bedarf kann man problemlos mit einem Lappen dünn mit dem Teaköl nachpflegen. Wenigstens einmal im Jahr sollte dies erfolgen. Es besteht kein hoher Schutz vor der UV-Vergrauung. Dafür ist auf dem Holz keine Schicht und auch kein Farbpigment.

Die Andere Möglichkeit ist das Terrassenöl. Dieses Öl dringt auch tief in das Holz ein. Es hat aber auch viele Naturharzanteile, die auf der Oberfläche eine dünne Schutzschicht bilden. Dadurch ist der UV-Schutz und der Schutz vor mechanischer Beanspruchung erhöht. Diese Schicht trocknet auch völlig aus – was bei einem normalen Naturöl gar nicht möglich wäre. Dort würde eine Überölung, ein Überstand an Öl – also eine Schicht, harzig und klebrig werden.

Dieses Terrassenöl ist deshalb sehr gut auch für Terrassendielen geeignet. Besonders auch für geriffelte Hölzer, wo man den Überstand sonst nicht so gut abnehmen kann. Das Terrassenöl gibt es auch mit Farbpigmenten in den Farbabmischungen „Bangkirai“, „Lärche“ und „Douglasie“. Dadurch wird der UV-Schutz optimiert. Auch das Terrassenöl sollte jährlich nachgepflegt werden.

Weiterer Beitrag zum Thema Teakholz behandeln mit Bildern:
Gartenmöbel aus Teakholz ölen

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Kommentare

  1. Schulte meint:

    Das Öl ist wunderbar, aber….
    Frage: Wie bekomme ich Flecken von Teakholzöl aus Granitplatten wieder heraus???

  2. Wenn das Teaköl tatsächlich tief in die Poren des Natursteins eingezogen ist, dann lässt sich das nur schwer wieder ausgleichen. Z.T. können Sie mit dem Intensivreinger erfolgreich sein. Gänzlich wird es aber nicht gelingen. Sie können auch mit Orangenschalenöl einen Versuch starten.

    Im Freien wird mit den Jahren das UV-Licht den Flecken reduzieren. Natürlich können Sie auch den ganzen Boden mit Steinöl behandeln und damit die gesamte Oberfläche so anfeuern lassen, wie es durch das Teaköl an der einen Stelle geschehen ist.

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